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Bilanz - 13 mal Gold, 2 mal Silber und 4 mal Bronze mit Haupt- und Zweitverein An sechs Wochenenden stellten sich die Sportler der Schützengesellschaft Bad Kreuznach bei den Landesverbandsmeisterschaften des Rheinischen Schützenbundes der Konkurrenz. Die Mehrzahl der Wettbewerbe fanden auf dem heimischen Stand im Landesleistungszentrum für Sportschießen in Bad Kreuznach statt. Lediglich für die Luftdruckdisziplinen mussten sie den weiten Weg nach Essen antreten. Alleine in Bad Kreuznach gab es beinahe 3.000 Starts zu bewältigen. In diesem Jahr waren es die Sportpistolenschützen der SG, die in fast jeder Klasse auf dem Siegerpodest standen. Bei den Jüngsten, den Juniorinnen B (17+18 Jahre) wurde Berrit Muth von der SG Erste mit 542 Ringen. Die Abstände zur Zweitplatzierten Selina Kleinschmidt aus Süchteln (503 Ringe) und der Dritten, Svenja Krüger aus Essen (446 Ringe), waren überdeutlich. Bei den Juniorinnen A (19+20Jahre) wurde wieder eine SG Schützin Erste. Kristina Kani überzeugte mit 546 Ringen vor Monika Neuhaus aus Wermelskirchen (534 Ringe) und ihrer Mannschaftskollegin Thea Jünger (519 Ringe). Gemeinsam mit Berrit Muth bildeten sie die Juniorenmannschaft der SG, die konkurrenzlos mit 1607 Ringen die verdiente Goldmedaille holten. Damit lagen sie noch einen Ring höher als die leistungsstärkere Damenklasse. Hier auf dem 1. Platz - Berrit Muth (vorn mit Urkunde), Kristina Kani (links) und Thea Jünger (rechts) - Bild von der LP-Siegerehrung.
Hier holte sich wieder eine SG Schützin Gold. Barbara Kani blieb mit 573 Ringen nur einen Ring unter dem aktuellen Landesrekord. Damit zeigte sie in beeindruckender Weise, dass sie den Wechsel von den Juniorinnen zu den Damen problemlos meistern konnte. Sie verwies Susanne Matthes aus Neuwied (554 Ringe) und Inga Zajons aus Wermelskirchen (549 Ringe) auf die Plätze zwei und drei. In der Mannschaftswertung konnte sie mit ihren Mannschaftskolleginnen Tanja Wonnerth und Elisabeth Tupkusic mit 1502 Ringen noch den dritten Platz hinter den Schützinnen von den Polizeischützen Bonn (1606 Ringe) und vom KKS Brünen (1544 Ringe) belegen. Mit Silber musste sich der Vater von Kristina und Barbara begnügen. Harald Kani erzielte in der Altersklasse Sportpistole 564 Ringe. Er musste sich damit Alexander Hufnagel aus Neviges (572 Ringe) geschlagen geben, konnte sich aber noch knapp vor Mike Schäfer aus Selters (563 Ringe) behaupten. Besser sah es für ihn mit der Olympischen Schnellfeuerpistole aus. Hier wurde er mit 535 Ringen Erster vor Michael Krajewski aus Morschenich (530 Ringe) und Jürgen Kindermann aus Erbes-Büdesheim (457 Ringe). Mit seinen Mannschaftsschützen Jens Gemeinhardt und Sohn Stephan wurde er mit 1533 Ringen ebenfalls Erster vor den Schützen der SGi Alperbrück (1493 Ringe) und denen des BSV Essen (1430 Ringe). SG Teilnehmer der LVM - Kristina Kani, Barbara Kani, Monika Kani, Jens Gemeinhardt, Stephan Kani und Harald Kani (v.l.n.r.)
Äußerst erfolgreich war die SG Schützin Monika Kani auch mit ihrem „Zweitverein“ Hubertus Schiefbahn aus der Nähe von Mönchengladbach. Verschiedene Disziplinen schießt sie dort bereits im vierten Jahr, da es im größeren Umkreis von Bad Kreuznach in der Damen-Altersklasse keine adäquaten Schützinnen gibt, mit denen man eine erfolgreiche Mannschaft aufbauen kann. Die diesjährige Bilanz bei den Landesverbandsmeisterschaften kann sich wieder sehen lassen: 1. Platz im Einzel mit dem Luftgewehr 1. Platz Mannschaft mit dem Luftgewehr 1. Platz Mannschaft bei KK 3x20 Schuss 1. Platz Einzel in KK Liegend 1. Platz Mannschaft in KK liegend 3. Platz Einzel bei KK 3x20 Schuss Auch die Juniorinnen mit Thea Jünger, Kristina Kani und Berrit Muth schießen eine Disziplin, die Luftpistole, für einen Zweitverein, dem SV Brachbach. Dies wurde vereinbart, da Thea Jünger aus Brachbach für die Schützengesellschaft die Disziplin Sportpistole schießt. Und diese Mannschaft konnte mit der Luftpistole genauso überzeugen wie mit der Sportpistole. In Essen holte sich die Mannschaft die Goldmedaille. Im Einzel setzte sich Berrit Muth bei den Juniorinnen B an die Spitze der Teilnehmerliste und holte ebenfalls Gold. Kristina Kani musste sich bei den Juniorinnen A mit dem dritten Platz zufrieden geben. Die bei den Landesverbandsmeisterschaften erzielten Ergebnisse lassen auf ein gutes Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften hoffen. Qualifiziert haben sich die Junioren mit Thea Jünger, Kristina Kani und Berrit Muth, ebenso Barbara, Monika und Harald Kani. |